Trust your Dog - Do your Job
Der Tag, an dem mein Hund in mein Leben kam, war einer der besten Tage in meinem Leben!


Suchhundeausbildung
Trust your dog – Do your job
Ein tierischer Arbeitspartner ist unendlich wertvoll und das Beste was einem Mensch passieren kann!
Jeder Hund liebt die Nasenarbeit! Die einzigartige Fähigkeit von Hunden unterschiedlichste Gerüche auszuarbeiten und zu differenzieren, macht sie zum perfekten Partner in jeglicher Sucharbeit.
Jedes Mensch-Hund-Team kann und sollte nach seinen Veranlagungen und Talenten gefördert werden.
Für uns gibt es keine Ausschlusskriterien in Bezug auf die Hunderasse oder mögliche Einschränkungen bei Mensch bzw. Hund!
Jedes Suchteam wird von uns an seinem aktuellen Ausbildungsstand abgeholt und absolut individuell ausgebildet.
Wir setzen keine Ausbildungsmethoden voraus oder verlangen entsprechende Vorarbeit.
Für uns gibt es nur folgende Voraussetzungen:
Das Mensch-Hund-Team möchte sich weiterentwickeln und dabei gemeinsam Spaß haben!
Wir bieten zu folgende Themen theoretische und praktische Ausbildungen an:
- Suchhundeausbildung
- Geruchszuordnung
Was bieten wir:
- Suchhunde-Training
- Training mit Videoanalyse
- Theorie Ausbildung
- Intensiv-Wochen in den Bereichen Geruchsrecherche und Geruchszuordnung
Warum Finderwille ?
Wir arbeiten mit Ruhe und Strategie!
Wir stärken Mensch und Hund!
Wir bieten Perspektivenwechsel!
Werde ein Held für deinen Hund !

Geruchszuordnung
Die Geruchszuordnung ist ein weites Feld der Suchhundeausbildung, hierbei lernt Euer Hund jeden von Euch vorgegebenen Geruch zuverlässig anzuzeigen. Die Fähigkeit vorgegebene Gerüche aufzufinden, zu differenzieren und anzuzeigen, ist bei jeder Suchhundeausbildung sehr wertvoll. Von der Positiv-Anzeige (Individualgeruch) bei der Geruchsrecherche bis zur Ausbildung zum geruchsspezifischen Flächensuchhund ergibt es einfach Sinn die Geruchszuordnung auszubilden.
Bei der Geruchszuordnung lernt der Teampartner Mensch, sehr schnell und vollkommen klar, die Körpersprache seines Hundes bei der Suche zu lesen. Unsere professionelle Videoanalyse unterstützt dabei den Lerneffekt und ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung.
Dazu ist es auch eine wunderbare Variante, um spielerisch und voller Neugierde die jeweiligen Suchen in den Alltag einzubauen. Alles kann gesucht und angezeigt werden von Euren Hunden, z.B. Tee- & Kaffee-Sorten, Pilze, Geld, chemische & natürliche Gerüche aller Art!

Arbeiten im Team
Gemeinsam mit weiteren Teams eine individuelle, menschliche Geruchsspur zu verfolgen macht es definitiv zu einem außergewöhnlichen Event.
Wie diese Erweiterung der Suchhundeausbildung funktionieren kann, werden wir Euch in der Theorie und mit Beispielvideos erklären.
Mit mehreren Hunden zu arbeiten ist ein bisschen wie Schwarz-Weiß-Fernsehen mit HD-Fernsehen zu vergleichen.
Ein einzelner Hund kann bereits sehr viele Geruchsinformationen aufnehmen. Arbeiten jedoch mehrere Hunde unabhängig voneinander an derselben Geruchsquelle, kommen zusätzliche Wahrnehmungen und Informationen zusammen. Vereinfacht gesagt entstehen dadurch mehr „Messpunkte“ oder „Pixel“ in derselben Geruchszone.
Aus diesen zusätzlichen Informationen lässt sich ein detaillierteres und genaueres Geruchsbild gewinnen – ähnlich wie ein HD-Bild gegenüber einem Schwarz-Weiß-Bild deutlich mehr Informationen und feinere Unterschiede sichtbar machen kann.
Dabei geht es nicht einfach darum, dass „mehr Hunde automatisch besser“ sind. Entscheidend ist, dass die Hunde unabhängig voneinander arbeiten und dabei parallele Reaktionen auf dieselbe Geruchsinformation zeigen.
In der Praxis werdet Ihr dann erleben, dass es auch tatsächlich funktioniert.

Über uns
Mit Herzblut seit 2018 dabei...
Jeder Hund liebt die Nasenarbeit! Die einzigartige Fähigkeit von Hunden, unterschiedlichste Gerüche auszuarbeiten und zu differenzieren, macht sie zum perfekten Partner in jeglicher Sucharbeit. Jedes Mensch-Hund-Team kann und sollte nach seinen Veranlagungen und Talenten gefördert werden. Für uns gibt es keine Ausschlusskriterien in Bezug auf die Hunderasse oder mögliche Einschränkungen bei Mensch bzw. Hund! Jedes Suchteam ist bei uns herzlich willkommen!


Wir und die Wissenschaft
Wenn praktische Erfahrung auf wissenschaftliche Erkenntnisse trifft
Geruch ist unsichtbar – und trotzdem ständig in unserer Umgebung vorhanden. Er entsteht, verändert sich, wird durch die Umwelt verteilt und kann unter bestimmten Bedingungen über lange Zeit erhalten bleiben. Für uns beginnt Geruchsrecherche deshalb nicht erst dort, wo ein Hund eine Reaktion zeigt. Sie beginnt mit dem Verständnis des Geruchs selbst und der Bedingungen, unter denen er entsteht, erhalten bleibt und sich in der Umwelt bewegt.
Je intensiver wir uns mit diesen Zusammenhängen beschäftigen, desto deutlicher wird: Geruchssuche ist wesentlich komplexer, als einer sichtbaren oder geradlinigen Spur zu folgen. Wissenschaftliche Untersuchungen aus unterschiedlichen Bereichen liefern inzwischen Erkenntnisse, die viele der Zusammenhänge erklären, die wir in unserer praktischen Arbeit berücksichtigen.
Menschlicher Geruch kann lange erhalten bleiben
Studien zeigen, dass das Alter einer Geruchsspur allein nicht darüber entscheidet, ob ein Hund sie noch wahrnehmen kann. Untersuchungen mit Suchhunden konnten menschliche Geruchsinformationen auch nach längeren Zeiträumen nachweisen. Bei menschlichen Überresten wurde beispielsweise noch 667 Tage nach deren Entfernung verbliebener Geruch im Boden durch speziell ausgebildete Hunde erkannt.
Dabei spielen auch Bodenbeschaffenheit und Feuchtigkeit eine Rolle. Die Forschung zeigt somit: Eine alte Geruchsspur ist nicht automatisch eine verschwundene Geruchsspur.
Doch was nimmt der Hund eigentlich wahr?
Menschlicher Geruch besteht nicht aus einem einzigen Stoff. Wissenschaftliche Untersuchungen beschreiben ein komplexes Gemisch unterschiedlicher chemischer und biologischer Bestandteile. Bei der Zersetzung menschlicher Gewebe entstehen beispielsweise zahlreiche flüchtige organische Verbindungen (VOC).
Gleichzeitig ist noch nicht abschließend geklärt, welche Bestandteile oder welche Kombination von Bestandteilen der Hund tatsächlich zur Identifikation nutzt. Neuere Untersuchungen mit Search-and-Rescue-Hunden zeigen beispielsweise, dass auch menschlicher Atem eine relevante Geruchsquelle darstellen kann.
Für uns ist deshalb entscheidend: Der Hund muss möglicherweise nicht nach einem einzelnen „Geruchsstoff“ suchen, sondern nimmt ein komplexes individuelles Geruchsbild wahr.
Geruch bleibt jedoch nicht an seinem Entstehungsort
Was der Hund wahrnimmt, hängt nicht nur von der Geruchsquelle ab. Wind, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Thermik und Turbulenzen beeinflussen, wo sich Geruch in der Umgebung befindet.
Untersuchungen mit Suchhunden zeigen, dass diese Umweltbedingungen die Suchleistung und die Orientierung der Hunde beeinflussen können. Besonders die atmosphärische Konvektion – also vertikale Luftbewegungen durch erwärmte Luft – kann die räumliche Verteilung des Geruchs verändern.
Physikalische Untersuchungen der Geruchsausbreitung zeigen außerdem, dass sich Geruch in turbulenter Luft nicht einfach als gleichmäßige Wolke ausbreitet. Vielmehr können Geruchsfilamente und einzelne Geruchspakete entstehen. Ein Hund kann deshalb an einer Stelle Geruch aufnehmen, ihn kurz darauf verlieren und anschließend wieder auf ein Geruchssignal treffen.
Damit gilt:
Der Ort, an dem der Hund Geruch wahrnimmt, muss nicht zwangsläufig der Ort der ursprünglichen Geruchsquelle sein.
Drei Bereiche – ein gemeinsames System
Betrachtet man die Forschung zu Alter, Zusammensetzung und Verteilung menschlichen Geruchs gemeinsam, entsteht ein zusammenhängendes Bild:
Geruchsquelle → Geruchsfreisetzung → zeitliche Veränderung → Wind und Thermik → turbulente Verteilung → Wahrnehmung durch den Hund → Reaktion und Orientierung
Genau hier setzt unsere Geruchsrecherche an.
Wir betrachten nicht nur den Weg des Hundes, sondern das gesamte System aus Geruchsquelle, Geruch, Zeit, Umgebung, Luftbewegung und Hund.
Der Hund liefert dabei die außergewöhnliche Geruchswahrnehmung. Der Mensch muss lernen, seine Reaktionen zu beobachten, zu verstehen und mit den äußeren Bedingungen in Beziehung zu setzen.
Der Hund ist unser Partner – nicht unser Messgerät
Für uns bedeutet Geruchsrecherche deshalb nicht einfach:
„Der Hund geht dem Geruch hinterher.“
Wir fragen vielmehr:
„Was könnte der Hund an dieser Stelle wahrnehmen – und warum reagiert er genau hier?“
Dazu beobachten wir seine Körpersprache und Suchreaktionen und berücksichtigen gleichzeitig Windrichtung, Thermik, Gelände, Vegetation, Bebauung und andere mögliche Einflussfaktoren.
Unsere praktische Arbeit ist keine wissenschaftliche Studie und nicht jede unserer Annahmen ist bereits wissenschaftlich bewiesen. Aber viele der Faktoren, die wir in unserer Arbeit berücksichtigen, sind Gegenstand wissenschaftlicher Forschung.
Wir verbinden deshalb wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Beobachtung.
Je mehr wir über die Entstehung, Haltbarkeit und Verteilung menschlichen Geruchs lernen, desto deutlicher wird für uns:
Nicht einfach dem Hund folgen – sondern den Hund verstehen.
Denn das eigentliche Potenzial entsteht dort, wo Hund und Mensch lernen, gemeinsam ein komplexes Geruchssystem zu lesen.
Genau so bilden wir unsere Teams aus
Dieser Grundgedanke bestimmt auch unsere Ausbildung.
Wir versuchen nicht, dem Hund das Riechen beizubringen. Riechen kann der Hund bereits. Seine außergewöhnliche Nase und seine Fähigkeit, Gerüche wahrzunehmen und zu unterscheiden, sind seine natürlichen Fähigkeiten.
Von uns bekommt der Hund vielmehr eine „Jobbeschreibung“: Er lernt, welche Aufgabe er in unserem gemeinsamen Suchsystem übernehmen soll und welches Verhalten sich für die Zusammenarbeit mit seinem Menschen lohnt.
Der Schwerpunkt unserer Ausbildung liegt deshalb auf dem Hundeführer.
Wir bringen unseren Hundeführern bei, ihren Hund zu beobachten, seine kleinsten Veränderungen wahrzunehmen, Reaktionen richtig einzuordnen und diese gemeinsam mit den Umweltbedingungen zu verstehen. Wind, Thermik, Gelände, Geruchsquelle und mögliche Geruchsverteilung werden dabei genauso berücksichtigt wie die Körpersprache des Hundes.
Wir trainieren nicht den Hund, damit er für uns riecht.
Wir bilden den Menschen aus, damit er versteht, was sein Hund riecht.
So entsteht für uns ein echtes Mensch-Hund-Team: Der Hund bringt seine außergewöhnliche Nase mit – der Mensch lernt, sie zu lesen.
Geruchsrecherche bedeutet für uns deshalb nicht, den Hund zu führen.
Es bedeutet, gemeinsam mit ihm zu arbeiten.

Richtungsweisendes Training...
Manchmal geben wir auch Hinweise :-)

Glückliche Hunde...
Joker verspeist genüßlich seinen Jackpot nach getaner "Arbeit"...


Trotz spannender Umgebung immer voll auf den Hund konzentriert....
Geruchsarbeit - mein Hund und ich! Werde zum Helden mit und für deinen Hund!
